In der Břeclaver Synagoge entstand eine neue Dauerausstellung zur Geschichte der örtlichen jüdischen Gemeinde. Es war eines der größten in Mähren und verschwand wie anderswo im Zweiten Weltkrieg. Die größte Attraktion der Ausstellung ist die Tora aus Podivín.

Die Ausstellung wurde zwei Jahre lang vorbereitet und befindet sich in der Frauenetage der Synagoge. Fotografien und alte Dokumente erinnern auf 12 Tafeln an bekannte jüdische Denkmäler aus Břeclav, Lednice und Podivín und Vertreter der jüdischen Gemeinde. Ein großer Raum ist der bekannten Familie Kuffner gewidmet, die während der österreichisch-ungarischen Ära in der Zuckerindustrie tätig war. Er baute die erste Zuckerfabrik in Břeclav. Der Betrieb brachte den Kuffners hohe Gewinne. Von ihnen kauften sie beispielsweise die größte Wiener Brauerei.

Die Břeclaver Synagoge dient als Museum und städtisches Gesellschaftshaus. Sie wurde 1868 an der Stelle einer älteren Kirche errichtet. Das Projekt wurde vom Bürgermeister der jüdischen Gemeinde Břeclav, David Kuffner, finanziert. Im Jahr 1888 wurde das Objekt vom Architekten Max Fleicher im historistischen Stil renoviert, wobei im Innenraum maurische Dekorationselemente verwendet wurden.

Von der Ausstattung der Synagoge war nichts mehr übrig. Im Jahr 1930 zählte die jüdische Gemeinde Břeclav etwa 600 Mitglieder. Nur ein Bruchteil von ihnen überlebte den Krieg. Die Mehrheit zog dann nach Israel.

Operator

Synagoge in Břeclav
U Tržiště
690 02 Břeclav

  • Telefon: +420 19374248
  • GPS:48.758644 16.881814Region:Südmährische Region
    Region:Pálava und das Gebiet Lednice-Valtice
    Stadt:Břeclav
    Tipps für einen Ausflug:Břeclav und Umgebung

Öffnungszeiten

Januar – Dezember
1.1. – 31.12.
Montag GESCHLOSSEN
Dienstag – Sonntag 10:00 – 18:00

Eintritt (ca.)

Preis: 50 CZK
Reduzierter Preis: 25 CZK

Besuchszeit

1-2 Stunden

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